Der CONSTRUCTOR Track ist ein weiteres wichtiges Merkmal des Bildungsmodells der Constructor University. Der CONSTRUCTOR Track verläuft parallel zu den fachspezifischen Modulen CHOICE, CORE und CAREER über alle Studienjahre hinweg und ist ein fester Bestandteil fast aller bachelor-Studiengänge. Er spiegelt das universitätsweite Engagement wider, Jugendliche im höheren Jugendalter dabei zu unterstützen, sich zu selbstbewussten, kompetenten und verantwortungsvollen jungen Erwachsenen zu entwickeln, indem ihnen ein intellektuelles Instrumentarium an die Hand gegeben wird, das sie zu lebenslangen Lernenden macht, und indem sie die Fähigkeit erwerben, eine Vielzahl von Methoden anzuwenden, um interdisziplinäre Lösungsansätze für Probleme zu finden. Der Constructor-Track umfasst Module zu Methoden, neuen Kompetenzen sowie zur deutschen Sprache und den Geisteswissenschaften.
Methodenmodule
Methoden wie Mathematik, Statistik, Programmierung, Datenverarbeitung, Präsentationsfähigkeiten, wissenschaftliches Schreiben sowie wissenschaftliche und experimentelle Fähigkeiten werden allen Studenten*innen im Rahmen des Bereichs „Methoden“ in ihrem Studienplan angeboten.
Die Module, die speziell jedem Studiengang zugeordnet sind, sollen die Studenten*innen mit übertragbaren akademischen Kompetenzen ausstatten. Sie vermitteln und trainieren spezifische Methoden, die für den jeweils gewählten Studiengang unverzichtbar sind. Die Studenten*innen müssen 20 CP im Bereich „Methoden“ erwerben. Alle Methodenmodule umfassen jeweils 5 CP.
Um BCCB als Hauptfach zu studieren, müssen die folgenden obligatorischen Methoden- und Kompetenzmodule (15 CP) belegt werden:
- Methodenmodul: Mathematische Konzepte für die Naturwissenschaften (m, 5 CP, 1. Semester)
- Methodenmodul: Physik für die Naturwissenschaften (m, 5 CP, 2. Semester)
- Methodenmodul: Pflanzenstoffwechsel und Naturstoffe (m, 5 CP, 4. Semester)
Für die verbleibenden 5 CP können BCCB-Studenten*innen zwischen den beiden Methodenmodulen wählen
- Methodenmodul: Einführung in die Bioinformatik (me, 5 CP, 3. Semester)
- Methodenmodul: Analytische Methoden (me, 5 CP, 3. Semester)
Module für neue Kompetenzen
Dieser Teil des Lehrplans bildet ein intellektuelles und konzeptionelles Instrumentarium, das die Fähigkeit zu bestimmten intellektuellen Haltungen fördert, darunter Neugier, Vorstellungskraft, kritisches Denken und Transferfähigkeit. Er fördert eine Reihe individueller und gesellschaftlicher Kompetenzen wie Selbstreflexion, Argumentation und Kommunikation.
Schließlich führt er die Studenten*innen in die normativen Aspekte von Forschung und wissenschaftlicher Arbeit ein, einschließlich der Normen für die Quellenangabe, den Austausch und die Zurückhaltung von Materialien und Forschungsergebnissen sowie weiterer Normen, die die Verantwortung von Fachleuten und die berufliche Sichtweise regeln.
Alle Studenten*innen müssen im zweiten Studienjahr die folgenden Module belegen:
- Modul „Neue Kompetenzen“: Logik (m, 2,5 CP)
- Modul „Neue Kompetenzen“: Kausalität und Korrelation (m, 2,5 CP)
Diese Module werden mit zwei verschiedenen Perspektiven angeboten, zwischen denen die Studenten*innen wählen können. Die Modulperspektiven sind eigenständige Module, die das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Modulbeschreibung.
Im dritten Jahr belegen die Studenten*innen drei 5-CP-Module, die auf den vorherigen Modulen des Studiengangs aufbauen und teilweise aus Modulen bestehen, die enger mit dem jeweiligen Fachgebiet der Studenten*innen verbunden sind. Das folgende Modul ist für alle Studenten*innen verpflichtend:
- Modul „Neue Kompetenzen“: Argumentation, Datenvisualisierung und Kommunikation (m, 5 CP)
Auch dieses Modul wird mit zwei verschiedenen Perspektiven angeboten, zwischen denen die Studenten*innen wählen können. Im fünften Semester können die Studenten*innen wählen zwischen:
- Modul „Neue Kompetenzen“: Lineare Modelle/Matrizen (me, 5 CP) und
- Modul „Neue Kompetenzen“: Komplexe Problemlösung (me, 5 CP).
Auch im sechsten Semester besteht die Wahl zwischen zwei Modulen, nämlich:
- Modul „Neue Kompetenzen“: Handlungsfähigkeit, Führung und Verantwortlichkeit (me, 5 CP) und
- Modul „Neue Kompetenzen“: Projekt mit gesellschaftlicher Wirkung (me, 5 CP).
Studenten*innen, die im fünften Semester im Ausland studieren und das Pflichtmodul „Argumentation, Datenvisualisierung und Kommunikation“ nicht ersetzen, müssen dieses Modul im sechsten Semester belegen. Studenten*innen, die am Campus bleiben, können das Modul „Argumentation, Datenvisualisierung und Kommunikation“ nach Belieben entweder im fünften oder im sechsten Semester in Präsenzform belegen.
Module für Deutsche Sprache und Geisteswissenschaften
Deutschkenntnisse fördern das interkulturelle Bewusstsein der Studenten*innen und verbessern ihre Beschäftigungsfähigkeit im Gastland. Sie sind zudem von Vorteil für die Sicherung der obligatorischen Praktika (zwischen dem 2. und 3. Jahr) in deutschen Unternehmen und akademischen Einrichtungen.
Die Constructor University unterstützt ihre Studenten*innen im ersten Jahr des CONSTRUCTOR-Studiengangs beim Erwerb sowohl grundlegender als auch fortgeschrittener Deutschkenntnisse. Nicht-Muttersprachler werden dazu ermutigt, zwei Deutschmodule (jeweils 2,5 CP) zu belegen, sind jedoch nicht dazu verpflichtet. Muttersprachler und andere Studenten*innen, die dieses Angebot nicht in Anspruch nehmen, belegen in jedem der ersten beiden Semester alternative Module im Bereich Geisteswissenschaften:
- Modul Geisteswissenschaften: Einführung in die philosophische Ethik (me, 2,5 CP)
- Geisteswissenschaftliches Modul: Einführung in die Wissenschaftsphilosophie (me, 2,5 CP)
- Geisteswissenschaftliches Modul: Einführung in die visuelle Kultur (von mir, 2,5 CP)