Im zweiten Studienjahr belegen die Studenten*innen Module mit insgesamt 45 CP aus den vertiefenden, fachspezifischen CORE-Modulen. Aufbauend auf den einführenden CHOICE-Modulen und unter Anwendung der bereits erworbenen Methoden und Fähigkeiten erweitern diese Module das kritische Verständnis der Studenten*innen für die zentralen Theorien, Prinzipien und Methoden ihres Hauptfachs.
Um IRPH als Hauptfach zu studieren, belegen die Studenten*innen die folgenden Pflichtmodule (15 CP):
- CORE-Modul: Internationale politische Ökonomie (m, 5 CP)
- CORE-Modul: Fortgeschrittene Theorie der internationalen Beziehungen (m, 5 CP)
- CORE-Modul: Geschichte der Globalisierung (m, 5 CP)
Mindestens 15 CP müssen aus den folgenden obligatorischen Wahlmodulen des Kernbereichs erworben werden:
- KERN-Modul: Imperien und Nationalstaaten (me, 5 CP)
- CORE-Modul: Politische Philosophie (me, 5 CP)
- CORE-Modul: Außenpolitik, Diplomatie und Data Science (me, 5 CP)
- CORE-Modul: Digitale Transformationen jenseits des Westens (me, 5 CP)
- CORE-Modul: Entscheidungswissenschaften für die Politik (ich, 5 CP)
- CORE-Modul: Cybersicherheits-Führung (ich, 5 CP)
Die verbleibenden 15 CP können je nach Interesse und/oder mit dem Ziel gewählt werden, ein Nebenfach in einem zweiten Studienbereich zu belegen, oder die Studenten*innen ergänzen ihr Studium durch die Belegung aller oben aufgeführten obligatorisch-wahlfreien CORE-Module.
Im Modul „Internationale politische Ökonomie“ konzentrieren sich die Studenten*innen auf die Beziehung zwischen Wirtschaft und internationalen Beziehungen seit den 1970er Jahren, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Aufstieg Chinas und Ostasiens liegt.
Das Modul „Fortgeschrittene Theorie der Internationalen Beziehungen“ untersucht die theoretischen Entwicklungen der letzten 60 Jahre im Bereich der Weltpolitik und fördert die Argumentationsfähigkeiten der Studenten*innen.
Das Modul „History of Globalization“ untersucht die historischen Wurzeln und die Entstehung der Globalisierung und befasst sich mit der Verflechtung sozialer, wirtschaftlicher, politischer und kultureller Bereiche, insbesondere in der Neuzeit.
Das Modul „Reiche und Nationalstaaten“ führt die Studenten*innen in die historischen Ereignisse, Ideen und Prozesse ein, die die moderne Politik und Gesellschaft geprägt haben.
Im Modul „Politische Philosophie“ nutzen die Studenten*innen philosophische Werkzeuge wie Konzeptanalyse, formale und informelle Logik sowie Gedankenexperimente, um die Implikationen und Spannungen unserer wichtigsten politischen Ideen zu untersuchen, insbesondere im Zusammenspiel mit der heutigen Gesellschaft.
Im Modul „Außenpolitik, Diplomatie und Data Science“ werden die Studenten*innen in außenpolitische Konzepte eingeführt und erwerben praktische Fähigkeiten – einschließlich datenwissenschaftlicher Techniken –, die Diplomaten, außenpolitische Akteure und (internationale) Beamte in ihrem Berufsalltag einsetzen.
Im Modul „Digitale Transformationen jenseits des Westens“ konzentrieren sich die Teilnehmer auf die laufenden digitalen Transformationen in Asien und untersuchen, ob und wie staatliche Akteure sowie „Big Tech“-Unternehmen danach streben, durch die Dominanz von Informations- und Produktionsnetzwerken Einfluss auf ihre eigenen und andere Gesellschaften zu gewinnen.
Im Modul „Entscheidungswissenschaft für die Politik“ untersuchen die Studenten*innen politische Entscheidungsprozesse aus verschiedenen Perspektiven, darunter Psychologie, Wirtschaftswissenschaften und Politikwissenschaft. Sie lernen dabei sowohl zentrale Theorien als auch verschiedene wichtige Entscheidungshilfen kennen.
Im Modul „Cybersecurity Governance“ setzen sich die Studenten*innen mit den neu entstandenen Bedrohungen für die Cybersicherheit auseinander, analysieren die globalen Bemühungen der Führung zur Bekämpfung dieser Bedrohungen und reflektieren, wie diese Bemühungen anders organisiert werden könnten.