Super sportlich, super engagiert: Karin Huschenbedt unterstützt die Studierenden der Jacobs University

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Aus luftigen zweieinhalb Metern blickt Karin Huschenbedt bei ihrem Hobby auf die Zuschauer. (Quelle: Ellen Berghoff)

 

25. August 2020

Es hat etwas Magisches, wenn die Stelzenläufer durch das Publikum ziehen, insbesondere abends. Mit ihren bunten, leuchtenden Kostümen und den stark geschminkten Gesichtern scheinen sie über dem Publikum zu schweben. „Auch für mich ist das eine tolle Perspektive“, sagt Karin Huschenbedt, die als Community Coordinator an der Jacobs University das Leben auf dem Campus maßgeblich bereichert. „Wenn ich von den Stelzen absteige, denke ich manchmal: Hat mir eigentlich ganz gut gefallen da oben!“

Aus luftigen zweieinhalb Metern blickt sie bei ihrem Hobby auf die Zuschauer. Über Schuhe und Gurte sind ihre Beine an den Stelzen befestigt. „Das Schwierige ist nicht das Laufen“, sagt die 38-Jährige, „sondern dass man viele Dinge gleichzeitig machen muss.“ Dazu gehört die Interaktion mit dem Publikum und den Mitläufern oder die Gehrichtung und die Bodenbeschaffenheit im Blick zu halten – und das bei einem eingeschränkten Blickfeld aufgrund des Kostüms.

Multitasking, kreativ sein, offen und freundlich auf die Leute zuzugehen – das macht Karin Huschenbedt auch auf dem Campus der Jacobs University in Bremen. Über 50 Clubs gibt es an der Universität und die Studierenden organisieren immer wieder mit viel Elan eine Vielzahl von eigenen Veranstaltungen. Als eine von drei Community Coordinators hilft sie, ihre Vorhaben zu realisieren – sofern dies die COVID-19 Kontaktbeschränkungen und Hygienemaßnahmen zulassen. Das Spektrum reicht vom abendlichen Poetry Slam bis hin zur Jacobs Startup Competition, einem dreitägigen Gründerwettbewerb mit vielen Gästen. Hinzu kommen Konzerte, Talent-Shows, Ausstellungen und Sportveranstaltungen.

Das nötige Rüstzeug für diese Aufgabe hat sie sich während ihrer langjährigen Tätigkeit als Reiseleiterin angeeignet. In Spanien, auf den Kanarischen Inseln oder in der Karibik hat sie gearbeitet und auch in ihrer Freizeit ist sie gereist, am liebsten nach Südamerika. „Das Schöne an der Jacobs University ist, dass wir viele Studierende aus diesen Ländern haben und ich mich auf Spanisch mit ihnen unterhalten kann.“

Ihr Kontakt zu den Studierenden ist eng, manche Veranstaltungen haben eine Vorbereitungszeit von einem Jahr. Man sieht und trifft sich oft zu Besprechungen, denn eine Vielzahl an Fragen muss geklärt werden. Welche Räume können genutzt werden? Werden Materialien benötigt? Weiß das Technik-Team Bescheid? Muss ein Catering bestellt werden? Und werden Termine eingehalten? „Wir unterstützen die Studierenden und sind die Schnittstelle zu vielen anderen Bereichen an der Universität“, sagt Karin Huschenbedt. „Der Job erfordert eine Menge Organisation und Flexibilität, weil viele Dinge gleichzeitig passieren.“

Und er erfordert viel Zeit. Zumindest dann, wenn man nicht nur im Vorfeld mithelfen will, die Events, die meistens abends oder am Wochenende stattfinden, auf die Beine zu stellen. Sondern auch am Tag der Veranstaltung erleben möchte, wie die Studierenden sie umsetzen. „Das ist mit das Schönste, dann sieht man das Ergebnis seiner Arbeit.“

Eines ihrer Lieblingsevents ist „Spotlight“, die jährliche Talent-Show, auf der Studierende zum Beispiel singen oder tanzen. „Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen wie viele unterschiedliche Fähigkeiten auf dem Campus versammelt sind“, erzählt Karin Huschenbedt. „Und ich finde es toll, dass immer wieder neue Studierende die Veranstaltungen fortführen, so dass diese schon zur Tradition geworden sind.“ Die gebürtige Thüringerin tanzt selbst gerne: Flamenco etwa, Salsa oder andere lateinamerikanische Tänze. „Diese Passion habe ich von meinen Auslandaufenthalten mitgenommen. Tanzen war in den Ländern immer präsent als Ausdruck der Lebensfreude.“ 

Tanzen, auf Stelzen durch ein großes Publikum laufen und Events mit Studierenden organisieren: Die Einschränkungen der letzten Monate aufgrund der Corona-Pandemie haben sich ohne Zweifel stark auf das Privat- und Arbeitsleben der Wahl-Bremerin ausgeübt. Anstatt Events und Clubaktivitäten zu unterstützen und Studierende in ihrem Büro zu treffen, arbeitete sie viel im Homeoffice und half zum Beispiel bei der Umsetzung von Corona-Maßnahmen. Licht am Ende des Tunnels ist aber in Sicht: Die Jacobs University startet ihr akademisches Jahr wie geplant am 1. September 2020. Derzeit wirkt Karin Huschenbedt an der Vorbereitung der „Freshie Journey“ mit, den Orientierungsveranstaltungen für die neuen Studierenden, die sowohl online als auch vor Ort stattfinden. Dafür gilt es auch einen Plan zu entwickeln, wie Aktivitäten und Events auf dem Campus unter den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln umgesetzt werden können. „Die Gesundheit aller Studierender und Mitarbeiter steht bei uns an erster Stelle“, erklärt die Community Coordinatorin. Und sie blickt positiv in die Zukunft: „Ich freue mich, wenn wieder alle auf dem Campus sind und wir gemeinsam die Freizeitaktivitäten der Studierenden organisieren.“

Dieser Text ist Teil der Serie "Faces of Jacobs", in der die Jacobs University Studierende, Alumni, Professoren und Mitarbeiter vorstellt. Weitere Folgen sind unter www.jacobs-university.de/faces/de zu finden.
 
 
Über die Jacobs University Bremen:
In einer internationalen Gemeinschaft studieren. Sich für verantwortungsvolle Aufgaben in einer digitalisierten und globalisierten Gesellschaft qualifizieren. Über Fächer- und Ländergrenzen hinweg lernen, forschen und lehren. Mit innovativen Lösungen und Weiterbildungsprogrammen Menschen und Märkte stärken. Für all das steht die Jacobs University Bremen. 2001 als private, englischsprachige Campus-Universität gegründet, erzielt sie immer wieder Spitzenergebnisse in nationalen und internationalen Hochschulrankings. Ihre mehr als 1.500 Studierenden stammen aus mehr als 120 Ländern, rund 80 Prozent sind für ihr Studium nach Deutschland gezogen. Forschungsprojekte der Jacobs University werden von der Deutschen Forschungsgemeinschaft oder aus dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union ebenso gefördert wie von global führenden Unternehmen.

Kontakt:
Heiko Lammers | Corporate Communications & Public Relations
h.lammers [at] jacobs-university.de | Tel.: +49 421 200-4532