Wolfgang-Ritter-Stiftung vergibt Stipendien an sechs internationale Promovierende der Constructor University

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Recipients of the Wolfgang Ritter Foundation PhD scholarship pose with Constructor University leadership.
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Recipients of the Wolfgang Ritter Foundation PhD scholarships, alongside Constructor University leadership. (source: Constructor University)

Sechs Promovierende der Constructor University aus sechs verschiedenen Ländern haben Stipendien der Bremer Wolfgang-Ritter-Stiftung erhalten, um ihre Promotionsprojekte zu unterstützen. Yelyzaveta Makedon, Dzmitry Rumiantsau, Ayush Kant Ranga, Anna Sinelnikova, Mastewal Bitew und Alice Cimenti gehören zu den neuesten Geförderten des Programms für internationale Doktorand*innen. Das Stipendium bietet finanzielle Unterstützung, damit sich die Studierenden vollständig auf die abschließenden Phasen ihrer Promotion konzentrieren können. 

Die Wolfgang-Ritter-Stiftung zählt zu den größten wissenschaftsorientierten Stiftungen Bremens und vergibt zahlreiche Preise, Stipendien und Förderungen für junge Wissenschaftler*innen sowie für Forschung auf Graduiertenniveau. Besonders bekannt ist sie für die Verleihung des jährlichen Wolfgang-Ritter-Preises – einer der höchstdotierten Auszeichnungen für wissenschaftliche Leistungen in Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre. Seit 2017 arbeitet die Stiftung mit der Constructor University zusammen, um internationale Nachwuchsforschende zu fördern; in diesem Rahmen wurden bislang mehr als 60 Promovierende über das Stipendienprogramm unterstützt.

„Die Constructor University steht für Vielfalt und wissenschaftliche Exzellenz. Mit unseren Stipendien für Doktorandinnen und Doktoranden möchten wir engagierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern den Rücken stärken – damit nicht Herkunft oder finanzielle Möglichkeiten über ihren Weg in der Forschung entscheiden, sondern ihr Talent, ihre Neugier und ihr Potenzial,“ sagt Alexander Witte, Vorstand der Wolfgang Ritter Stiftung.  

Forschung anerkennen, Exzellenz beschleunigen

Für die Stipendiat*innen hat die Förderung einen doppelten Wert: Sie ist sowohl eine bedeutende Anerkennung ihrer Forschung als auch eine wichtige finanzielle Unterstützung, die ihnen ermöglicht, sich vollständig auf den Abschluss ihrer Promotionsprojekte zu konzentrieren.

„In dieser entscheidenden Phase meiner Promotion sorgt die finanzielle Unterstützung für die notwendige Stabilität, damit ich mich voll und ganz auf die Fertigstellung meiner Dissertation und mehrerer wissenschaftlicher Manuskripte konzentrieren kann“, sagt Ayush Kant Ranga, dessen physikalische Forschung zu organischen Halbleitern zu langlebigeren und flexibleren Solartechnologien beitragen könnte. „Die Unterstützung der Stiftung nimmt nicht nur eine erhebliche finanzielle Belastung, sondern stärkt auch meine Möglichkeiten, meine Forschung gründlich und zeitnah abzuschließen.“

Auch andere Geförderte beschreiben die Auszeichnung als ein wichtiges Signal der Anerkennung für ihre wissenschaftliche Laufbahn und ihre Arbeit als Forschende.

„Die Unterstützung der Stiftung in dieser entscheidenden Phase ermöglicht es mir, mich auf qualitativ hochwertige Ergebnisse zu konzentrieren. Das ist für meine akademische Laufbahn besonders wichtig und hilft mir zugleich, einen größeren Beitrag zur wissenschaftlichen Gemeinschaft zu leisten“, sagt Dzmitry Rumiantsau, Doktorand der Computergestützten Systembiologie. Die Biochemie-Doktorandin Yelyzaveta Makedon schließt sich dieser Einschätzung an und bezeichnet das Stipendium als „mehr als nur finanzielle Unterstützung“.

„Es ist eine Gelegenheit, mich als unabhängige Forscherin innerhalb der lebendigen wissenschaftlichen Gemeinschaft Deutschlands weiterzuentwickeln“, erklärt sie. „Zu wissen, dass die Stiftung in meine Arbeit investiert, motiviert mich, meine Forschung mit Engagement und Neugier weiterzuführen.“

Forschung für Gesundheit, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Wandel

Die Forschungsprojekte der sechs Stipendiat*innen decken zwar unterschiedliche Disziplinen ab – darunter Soziologie, Physik, Biochemie und Computergestützten Systembiologie –, doch sie verbindet ein gemeinsames Ziel: wissenschaftliche Erkenntnisse voranzubringen, die einen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen.

Alice Cimenti und Anna Sinelnikova befassen sich mit sozialen Fragen rund um Diversität und Inklusion. Cimentis Projekt untersucht Einstellungen zu Diversität unter Jugendlichen in Italien, während Sinelnikova die Auswirkungen von Krieg und Autoritarismus auf Diskurse über Diversität und Inklusion in Russland erforscht. Mastewal Bitew widmet seine Forschung dem besseren Verständnis der kulturellen Identität und der Erfahrungen äthiopischer Jüdinnen und Juden in Äthiopien.

Die beiden Doktorand*innen Alice Cimenti und Mastewal Bitew sind dem Programm der Bremen International Graduate School of Social Sciences (BIGSSS) angeschlossen. BIGSSS vereint herausragende Bereiche der Graduiertenausbildung und Forschung an der Universität Bremen und der Constructor University zu einer synergetischen interuniversitären Einrichtung.

In den Naturwissenschaften könnten die Forschungsprojekte von Dzmitry Rumiantsau und Yelyzaveta Makedon zu verbesserten Behandlungsmöglichkeiten und Ergebnissen in Medizin und Gesundheitsforschung beitragen, während Ayush Kant Rangas Arbeit weitere Fortschritte in der Solarenergie sowie bei hocheffizienten Beleuchtungstechnologien ermöglichen könnte.

Während sich die Partnerschaft zwischen der Constructor University und der Wolfgang-Ritter-Stiftung ihrem zehnten Jahr nähert, unterstreicht das Stipendienprogramm das gemeinsame Engagement beider Organisationen, Bremen als regionales und internationales Zentrum für Wissenschaft, Technologie und akademische Bildung weiter zu stärken.

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