14 innovative Ideen, die die Zukunft verändern kann – diese 5 sind Startups kämpfen um $100k bei Constructor Start Demo Day

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The judges panel at Demo Day 2025.
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The judges panel at Demo Day 2025. (source: Constructor University)

Eine Bühne. Ein Pitch. USD 100.000. Am 24. Februar wird aus Vision Realität, wenn die neuesten Finalisten des Accelerator-Programms Constructor Start beim Demo Day der Constructor University antreten. Für 14 ambitionierte Early-Stage-Tech-Startups aus aller Welt geht es um alles: Aufmerksamkeit, Sichtbarkeit—und um eine Finanzierung, die den nächsten Schritt in Richtung Zukunft ermöglicht.

Gemeinsam repräsentieren sie die nächste Generation disruptiver, KI-basierter Ideen, die das Potenzial haben, ganze Branchen zu verändern. Nach einem intensiven, achtwöchigen Accelerator-Programm, in dem die Teams ihre Geschäftsmodelle mit Unterstützung des globalen Constructor-Netzwerks weiterentwickelt haben, präsentieren sie ihre Visionen vor Investorinnen und Investoren, Venture-Capital-Gesellschaften, Medienvertreterinnen und -vertretern sowie der Öffentlichkeit.  

Dem Gewinnerteam winken USD 100.000 eigenkapitalfreie Seed-Finanzierung von Constructor Capital – Teil eines Fördervolumens von bis zu USD 1 Million, das den Teilnehmenden von Constructor Start zur Verfügung steht. Im Vorfeld des Demo Day stellen wir jeden Finalisten und die Ideen dahinter vor. Wenn die Finalisten der vergangenen Woche gezeigt haben, wie KI das menschliche Erleben verändern kann, machen die Start-ups dieser Ausgabe deutlich, wie sie die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine in der Wirtschaft neu gestaltet.

Wird eines dieser Unternehmen mit 100.000 US-Dollar Förderung nach Hause gehen, um seinen Pitch Wirklichkeit werden zu lassen? Melden Sie sich an und erleben Sie den Demo Day am 24. Februar 2026 live vor Ort oder remote.

NYX (Indien)

„Unleash AI creativity.“ – das ist der Kern von NYX. Das in Bangalore ansässige Start-up und die AI-first-Marketingplattform generieren kreative Inhalte und Kampagnen, die vollständig auf maximale ROI-Optimierung ausgelegt sind. NYX bietet End-to-End-Marketingservices durch ein Team spezialisierter KI-Agenten – von Kreativdesign über Kampagnenplanung bis zur Datenanalyse.

Durch Deep-Learning-Modelle, trainiert mit umfangreichen Nutzungs- und Interaktionsdaten, optimiert die Plattform sämtliche Marketing-Outputs – von visuellen Inhalten über Strategie bis zur operativen Umsetzung – mit dem Ziel, Klickzahlen und Conversions zu maximieren.

Die Gründer:innen sehen darin einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im globalen digitalen Marketingmarkt mit einem Volumen von 700 Milliarden US-Dollar:

„NYX wurde aus der Vision geboren, Marketing zu vereinfachen und Ergebnisse zu verstärken. In einer Welt voller Komplexität befähigen wir Marken und Kreative, erfolgreich zu sein – durch die Verbindung von Storytelling und der Präzision von KI.“

Biometric Vision (Kasachstan)

Bist du ein Mensch? Was früher absurd klang, ist heute Realität. Der Nachweis menschlicher Identität wird im digitalen Zeitalter – beschleunigt durch KI – zu einer zentralen Herausforderung. Biometric Vision begegnet diesem Problem mit KI als Werkzeug statt als Bedrohung.

Das kasachische Start-up entwickelt Lösungen zur Proof-of-Humanity-Verifikation für besonders betrugsanfällige Branchen wie Finanzwesen, Zahlungsdienste, Versicherungen und Glücksspiel. Die Lösung kombiniert vier hochentwickelte Identitätsverifikationstechnologien:

  1. Liveness Detection: Videoanalyse zur Erkennung realer Personen (Erkennung von Masken, Fotos, Deepfakes etc.) mit 98,9 % Genauigkeit
  2. Dokumentenverifikation: Echtzeitprüfung von Ausweisen, Pässen und offiziellen Dokumenten
  3. Gesichtserkennung (Face2Face): Vergleich von Ausweisfotos mit Selfies – auch bei Gewichtsveränderungen, Bart, Alterung, usw. Hat im Übrigen Platz 37 von über 570 Technologien auf der Plattform des NIST belegt.
  4. Face Search: Abgleich mit offenen Datenquellen zur Identifikation gesuchter oder gesperrter Personen

AnySite (Niederlande)

Mit Sitz in Amsterdam AnySite denkt KI radikal neu: KI ist nicht das Produkt – sondern der Kunde.

Als „Internet für KI-Agenten“ verwandelt die Plattform jede Website in eine stabile, selbstheilende API, die strukturierte Daten bereitstellt. Da bis zu 85 % des Internets keine APIs besitzen, sind KI-Agenten heute auf ineffizientes Scraping angewiesen.  

AnySite löst dieses Problem, indem natürliche Sprache in strukturierte, maschinenlesbare Daten umgewandelt wird. „Heute können Agenten denken und handeln – aber sie können nicht sehen. Wir geben ihnen Augen.“ Diese Daten speisen automatisierte Prozesse wie: Recruiting, Markt- und Wettbewerbsanalysen, Social-Media-Monitoring, Kampagnenanalyse, sowie Performance-Optimierung. Die Gründer*innen sehen AnySite als potenzielle Grundinfrastruktur des KI-Zeitalters.

FusionCat (Vereinigtes Königreich)

Für jeden „Gewinn“, den die schnelle Einführung KI-basierter Businesslösungen für Unternehmen bringen kann, entstehen zugleich neue Ebenen wachsender Komplexität und Spannungen zwischen Software und Systemen – deren Management und Lösung wiederum äußerst ressourcenintensiv werden können. Das in London ansässige Start-up Fusion Cat will Klarheit, Koordination und Skalierbarkeit in Backend-Architekturen zurückbringen – mit einem Cross-Software-Kommunikations-Stack für Anwendungen und KI-Systeme. Durch eine einfache, intuitive Benutzeroberfläche ermöglicht Fusion Cat Unternehmen, alle Server, Apps und Datenverträge automatisch oder manuell zu kartieren. So entsteht eine zentrale „Single Source of Truth“ für Teams, klare Dokumentation, visuelle Modelle komplexer Systeme und eine stabile Grundlage für Codegenerierung.  

Während jüngste Fortschritte in der KI es Unternehmen ermöglichen, Hunderte oder sogar Tausende von Agenten, Apps, Geräten und KI-Komponenten einzusetzen und Millionen von Datentransaktionen über verschiedene Services hinweg abzuwickeln, liegt Wartung und Sicherheit dieser Systeme weiterhin größtenteils in der Verantwortung menschlicher Ingenieur:innen. Die Realität ist, dass diese Komplexität die menschlichen Managementkapazitäten zunehmend übersteigt und zu explodierenden Ressourcen- und Kommunikationskosten führt. Fusion Cat stattet menschliche Entwickler*innen und Teams mit Werkzeugen aus, um selbst die komplexesten KI-Systeme und Anwendungen effektiv zu verstehen, zu entwerfen, zu bauen und zu managen. Die proprietäre Sprache des Unternehmens generiert universellen Code, der in alle gängigen Programmiersprachen übersetzbar ist und eine schnelle, intuitive Zusammenarbeit zwischen menschlichen Ingenieur:innen und KI-Anwendungen ermöglicht. Zudem verfolgt die Plattform den Echtzeit-Datenfluss, erkennt Fehler, Abhängigkeiten und Ineffizienzen und warnt Nutzer*innen entsprechend.

Die Gründer*innen von Fusion Cat glauben, dass die Zukunft des Engineerings in der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI liegt – nicht in der Ersetzung. Mit Fusion Cat wollen sie die Werkzeuge schaffen, um diese Zukunft Realität werden zu lassen.

Kube-DC (Portugal)

Kube-DC ist ein weiteres Start-up, das Unternehmen dabei unterstützt, ihre Backend-Architekturen an das kommende KI-Zeitalter anzupassen. Da KI immer stärker in alltägliche Geschäftsprozesse integriert wird, steigen die benötigten Rechenkapazitäten – und damit die Kosten – rasant an. Genau hier setzt das in Lissabon ansässige Unternehmen an, das seine Lösung als „NeoCloud Platform“ beschreibt. Kube-DC verwandelt jede Hardware-Infrastruktur in eine private, skalierbare Cloud, die dynamische und hochvolumige KI-Workloads zu einem Bruchteil der Kosten von AWS oder Google Cloud Platform betreiben kann.

Durch die Verlagerung von Workloads auf dedizierte Infrastrukturen können Unternehmen laut Kube-DC ihre Rechenkosten drastisch senken und gleichzeitig leistungsstarke Hardware wie GPUs – die spezialisierten Prozessoren hinter dem heutigen KI-Boom – effizienter nutzen. Anstatt Premiumpreise für ungenutzte Rechenkapazitäten zu zahlen, ermöglicht Kube-DC Organisationen, komplexe Multi-Vendor-Stacks durch eine einzige Softwareebene zu ersetzen, die Server in eine leistungsstarke On-Prem-Cloud transformiert, Ressourcen effizient skaliert und Kosten planbar macht. Kube-DC tritt nicht nur mit einem niedrigeren Preis auf den Markt – das Unternehmen will den Markt grundlegend mit einem neuen, effizienteren ökonomischen Modell disruptieren.

In einer Zeit, in der KI- und Datenkomplexität viele Unternehmen dazu bringt, die langfristige Nachhaltigkeit von „Cloud-first“-Strategien zu hinterfragen, setzt Kube-DC selbstbewusst auf eine hybride Zukunft: Unternehmen gewinnen wieder Kontrolle über ihre Infrastruktur, behalten aber gleichzeitig die Agilität, die sie benötigen, um in einer KI-getriebenen Wirtschaft wettbewerbsfähig zu bleiben. Gelingt dies, könnte dieses Start-up neu definieren, wie Organisationen die nächste Generation intelligenter Technologien mit Energie versorgen.

Bleib dran …

Mit dieser Ausgabe haben wir nun 9 der 14 Finalisten des Constructor Start Accelerator Programms vorgestellt.

In Teil 3 der Serie präsentieren wir fünf Start-ups aus den Bereichen Quantencomputing und DeepTech – als Finale auf dem Weg zum Demo Day, bei dem ein einziger Pitch alles verändern kann.

Mehr erfahren & anmelden für den Demo Day am 24. Februar 2026 – live vor Ort oder online.

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