Absolvent der Jacobs University unter den Top 30 der Nachwuchstalente in Europa

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02. Februar 2016 Erstmals hat das renommierte US-Wirtschaftsmagazin Forbes eine Liste der 30 einflussreichsten jungen Menschen in Europa unter 30 Jahre erstellt. Zu den „30 under 30“ zählt Cornel Amariei, der während seines Studiums an der Jacobs University eine Brille für sehbehinderte Menschen entwarf, die die Umwelt scannt und dem Träger die Umgebung beschreibt. „Die Nominierung ist eine große Ehre. Aber sie ist kein Grund abzuheben“, sagt Cornel Amariei, der im vergangenen Jahr sein Studium in Electrical Engineering and Computer Science an der internationalen Universität beendete. 2014 gewann der heute 22-Jährige gemeinsam mit seinem Team die Jacobs Startup Competition, ein Wettbewerb für Unternehmensgründer, auf der das Brillenprojekt mit dem Namen „Lumen“ erstmals vorgestellt wurde. „Meine Erfolge wären ohne die Jacobs University gar nicht möglich gewesen. Das Umfeld ist unglaublich bereichernd“, erzählt der rumänische Staatsbürger. „Viele Ideen, einschließlich Lumen, sind in Gesprächen mit Kommilitonen oder Dozenten entstanden. Das Studium dort war die beste Erfahrung meines Lebens.“ Für zehn Branchen hat Forbes seine Liste der hellsten Köpfe erstellt, Cornel Amariei wurde für den Bereich „Industrie“ nominiert. Zwar arbeitet er inzwischen als leitender Ingenieur für den Automobilzulieferer Continental. Dort forscht er unter anderem über autonomes Fahren und hat innerhalb eines Monats zehn Patente angemeldet. Dennoch führt er das Lumen-Projekt fort. „Mein größtes Ziel ist es, mit Lumen sehbehinderten Menschen zu helfen. Inzwischen ist die Technologie weit fortgeschritten und wir werden die Brille bald unter realen Bedingungen testen können“, erzählt Amariei, der sich zurzeit einen weiteren Traum erfüllt – er absolviert einen Pilotenschein. Auch in seiner Bachelor-Arbeit hat er sich mit der Frage beschäftigt, wie sehbehinderte Menschen einen bildhaften Eindruck von ihrer Umgebung erlangen können. „Unsere Studierenden erhalten nicht nur eine umfassende Ausbildung in den Gebieten Informatik und Elektrotechnik. Wir vermitteln ihnen auch, wie sie kreativ und verantwortungsbewusst Probleme lösen können“, sagt Dr. Mathias Bode, University lecturer in Electrical Engineering an der Jacobs University. “Im vergangenen Jahr hat die Jacobs University gleich zwei neue Studienangebote in diesem Bereich aufgelegt: den Bachelor-Studiengang Intelligent Mobile Systems und den Masterstudiengang Data Engineering.“ Kontakt:Kristina Logemann | Brand Management, Marketing & Communicationsk.logemann [at] jacobs-university.de | Tel.: +49 421 200-4454Foto: Oana Graur